VEREIN BORDERLINE TRIALOG KASSEL e.V.

 

Vom Chaos zur Klarheit: Die Borderline-Persönlichkeit verstehen

 



Impulse für Borderline-Familien
in der Ausgabe 04/2014 der Sozialen Psychiatrie:

»Un-erhört?! Angehörige in der Psychiatrie«

Liebe Leserinnen und Leser,



Un-erhört?!
Oft und immer noch werden Angehörige psychisch erkrankter Menschen
von professionellen Helfern nicht gehört, werden ihre Wünsche und
Forderungen als »unerhört« abgewiesen. In dieser Ausgabe widmen wir
uns mit zahlreichen Beiträgen dieser »größten ›psychiatrieerfahrenen‹ Gruppe«.
Wir laden Sie ein, mit  uns auf eine Reise zu gehen – in die Erfahrungswelten
der Angehörigen. Es gibt viel zu entdecken... 
Bärbel Jung zeigt am Beispiel der trialogischen Selbsthilfegruppe von
»Achterbahnfamilien« auf, wie Angehörige lernen können, selbstkritisch
und konstruktiv mit Borderline-Erkrankungen umzugehen…




Link zum Text:



http://www.dgsp-ev.de/fileadmin/dgsp/pdfs/Artikel_Soziale_
Psychiatrie/Von_der_Achterbahnfamilie_zur_Leuchtturmfamilie__
B._Jung_.pdf






Wir freuen uns über Rückmeldungen!


Bärbel Jung

Vorsitzende

Borderline Trialog Kassel e.V.

Postfach 70  34290 Ahnatal

Tel. 05609 38 630 16

www.borderline-kassel.de

 

 



Postfach 70         34290 Ahanatal        Telefon 05609 386 30 16
Mail:    Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Web: www.borderline-kassel.de



 

Die Borderline-Störung rückt als Diagnose stärker in das Licht der Öffentlichkeit und ist mit reichlich Vorurteilen und Ratlosigkeit belastet.


Menschen, die selbst, als Angehörige oder als Professionelle mit der Herausforderung Borderline zu tun haben, finden sich zu einer Gesprächsrunde zusammen, um in einem neutralen Raum über ihre Erfahrungen zu sprechen, Wissen auszutauschen und Ideen zur Selbsthilfe zu entwickeln. Bei allen Beteiligten sind enorme Kompetenzen und Ressourcen vorhanden, die es gemeinsam zu nutzen gilt. Gemeinsam wollen wir zu einem besseren gegenseitigen Verständnis und mehr gesellschaftlicher Akzeptanz beitragen.

In diesem Sinne versteht sich unser Verein als Plattform für konkrete Hilfestellung.


Diese Internetseite bietet Informationen

- über die Borderline-Störung
- zum Borderline-Trialog
- und den Themen & Terminen des Borderline-Trialogs in Kassel

 
Vom Chaos zur Klarheit

Die Borderline-Herausforderung verstehen - Wer wir sind - was wir wollen.

"Wie kann ich mein Kind / meinen Partner unterstützen und dabei die eigenen Grenzen wahren?"

Der Verein Borderline Trialog Kassel e.V. - gegründet 2008 - ist entstanden aus der Angehörigen-Selbsthilfegruppe "Schwarz Weiß - Borderline u. Co.", die sich ihrerseits im Dezember 2006 gründete. Angehörige von Betroffenen einer Borderlinestörung, und inzwischen auch Betroffene selbst, treffen sich seit der Zeit regelmäßig zum gemeinsamen Austausch in den Räumen der KISS (Kontakt und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen) in Kassel. Im Herbst 2007 trat die Selbsthilfegruppe "Schwarz Weiß" mit Projektwochen an die Öffentlichkeit. Dabei entstand die Idee, auch für Kassel einen Borderline-Trialog sowie weitere Projekte zu initiieren. Da dieses organisatorisch mit einer Selbsthilfegruppe nicht zu leisten ist, gründeten einige ihrer Mitglieder im Frühjahr 2008 den Verein Borderline Trialog Kassel e.V..

"Wir arbeiten intensiv  an dem gemeinsamen Ziel das Leben mit einer Borderlinestörung und das Leben mit der Co-Abhängigkeit konstruktiv zu gestalten sowie lebenswerter zu machen."

 
Schluss mit dem Eiertanz

Der Fokus unserer Vereinsarbeit liegt  im Innenbereich auf der Kommunikation und Achtsamkeit

Wir lernen die Gefühle, und die daraus entstehenden Verhaltensweisen unseres Gegenübers, und nicht zuletzt unsere eigenen, besser zu verstehen.

Nur so sind wir in der Lage, für mögliche gemeinsame (aber auch alleinige) heilsame Wege offen zu werden, und dieses auch zu bleiben, und kreative Lösungswege zu finden. Hierzu bedienen wir uns auf Selbsthilfebasis der Dialektisch Behavioralen Therapie (DBT) nach M. Linehan.

Des Weiteren pflegen wir den Umgang mit der gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Dr. M. Rosenberg, international bekannter Konfliktmoderator und Gründer des Internationalen Center for Nonviolent Communication in USA.

Achtsamkeit mir selbst gegenüber, und in der Verbindung mit meiner Umwelt, ist das Fundament für ein Gelingen gegenseitigen Verständnisses.
Sie ist die Basis unserer Arbeit.

Im Außenbereich sorgen wir mit eigenen  Projekten, Vernetzungen mit Betroffenen, Angehörigen, Co-Abhängigen, sozialen, medizinischen und behördlichen Ansprechpartnern für einen offeneren, selbstverständlicheren Umgang mit BORDERLINE u. CO.

Der Verein Borderline Trialog Kassel
e. V.
schafft so eine  Plattform, von der alle Beteiligten profitieren.


Betroffene -  professionelle Helfer -  Angehörige.

An einem Tisch, auf gleicher Augenhöhe.

Wir verstehen die Arbeit  unseres Vereines ausschließlich als Ergänzung
und Begleitung  zu professionellen Hilfsangeboten und Therapien, und wünschen uns weitere enge Vernetzungen mit allen Interessierten.

 
Der Verein

Borderline Trialog Kassel e. V.



Wie Sie sich und uns helfen können

Kontaktieren Sie uns unter:

Bärbel Jung
Vorsitzende des
BORDERLINE TRIALOG KASSEL e.V.
Postfach 70
34290 Ahnatal

05609 38 630 16

info(at)borderline-kassel.de

Kein Mensch weiß, was in ihm schlummert und zutage kommt, wenn sein Schicksal anfängt, ihm über den Kopf zu wachsen.

Marie von Ebner -Eschenbach

 
Einladung zum 51. offenen Trialog Kassel
VEREIN BORDERLINE TRIALOG KASSEL e.V.


Vom Chaos zur Klarheit: Die Borderline-Persönlichkeit verstehen



Einladung zum 51. offenen Trialog Kassel


Wann?         Mittwoch, 01. Juni 2016           18.00 h bis 20.00 h


Wo?            KISS, Wilhelmshöher Allee 32a; 34117 KS;  3. Etage



Wir laden ein zum Dialog mit:


Frau Dr. Martine Micol- Grösch


Übergänge -  „Und wenn mein Kind 18 ist?“


Jugendliche und junge Erwachsene  in der Erwachsenenpsychiatrie
Erfahrungen, Chancen und Risiken


 


Oberärztin der Borderlinestation Vitos Klinikum Kurhessen

Landgraf-Philipp-Straße 9, 34308 Bad Emstal  
Tel. 05624 - 60 -10470 / Fax. 05624 - 60 - 10502

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 



Jenseits von Richtig und Falsch gibt es einen Ort, dort begegnen wir uns.


Das Trialogteam heißt alle Interessierten herzlich willkommen.                                          
Wir bitten um eine Spende.

Uwe und Ursula und Georg, Gerrit und Bärbel


Postfach 70                  34290 Ahnatal          T. 05609 386 30 16
Mail:    Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Web: www.borderline-kassel.de

 

 

 

 
Presse-Echo

 

Krankenkasse für den Gartenbau unterstützt Primärprävention
10. März 2009


 



Kassel. Mit insgesamt 5.000 Euro unterstützt die Krankenkasse für den Gartenbau die Arbeit von Selbsthilfegruppen im Raum Kassel. Die Krankenkasse für den Gartenbau unterstützt im Rahmen ihrer bundesweiten Förderung vier Selbsthilfegruppen und die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) in Kassel.

Vorstandsvorsitzender Jürgen Denzau und Geschäftsführer Thomas Wirz überreichten die Schecks im Wert von je 1000 Euro an die Vertreter der Selbsthilfeorganisationen. Wirz betonte anlässlich der Scheckübergabe, wie wichtig der Einsatz und das Engagement in der Selbsthilfearbeit seien, durch die bereits große Erfolge erzielt worden sind. Betroffenen mit den gleichen gesundheitlichen oder sozialen Problemen helfen zu können, stärke das Selbstwertgefühl und trage dazu bei, dass Patienten an Stärke, Kraft und Kompetenz gewinnen. Im Ergebnis helfe die Förderung von Selbsthilfegruppen somit, die Krankenkassen von Kosten zu entlasten.Als wichtige Ergänzung zum Gesundheitssystem sind bereits seit langer Zeit die Leistungen der Selbsthilfegruppen anerkannt und werden finanziell unterstützt. Durch die finanzielle Unterstützung haben Betroffene und Angehörige eine Basis um unter anderem themenbezogene Projekte durchzuführen.


Finanziell unterstützt wurden:


1. Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppe (KISS) c/o Stadtgesundheitsamt,
Frau Carola Jantzen
Wilhelmshöher Allee 32 a, 34117 Kassel

2. Rheuma Liga Hessen e. V. SHG Gudensberg
Frau Helga Knod
Gleiwitzer Straße 11, 34225 Baunatal

3. Asbestose Selbsthilfe Kassel-Nordhessen e. V.
Herr Wilfried Gleissner
Berliner Straße 4, 34393 Grebenstein

4. Verband Hörgeschädigter Kassel e. V.
Herr Friedrich Wetzel
Leuschnerstraße 40, 34134 Kassel

5. Borderline Trialog Kassel e. V.
Frau Bärbel Jung
Postfach 410446, 34066 Kassel


Leben mit Extremen
18.03.2009

Hofgeismar/Merxhausen. Die Symptomatik einer Borderline-Störung ist diffus, das Therapieangebot in Nordhessen gleich null. Jetzt soll ein Netzwerk von Betroffenen, Angehörigen und Fachleuten Abhilfe schaffen. Im Juli wird in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Bad Emstal/Merxhausen anlässlich einer wissenschaftlichen Tagung der Grundstein für eine Borderline-Station mit DBT-Programm (dialektisch behaviourale Therapie) gelegt. Geplant sind zudem ambulante Außenstellen in Kassel und in der Kreisklinik Hofgeismar.

Station in Merxhausen

Borderline-Störungen bedeuten ein Leben zwischen extremen Gefühlen. So war die 18. Hofgeismarer Psychiatrietagung überschrieben. Das Ziel der Tagung war der Aufbau des Borderline-Netzwerks. "Das große Interesse an der Tagung (mehr als 300 Anmeldungen) zeigt, wie aktuell und dringlich die Auseinandersetzung mit der nur wenig bekannten Krankheit ist. So auch die Einrichtung von Hilfsangeboten", stellte Pfarrer Dr. Georg Hofmeister, Leiter der Tagung, fest. Den Mangel daran bestätigte Bärbel Jung vom Verein Borderline Trialog Kassel als betroffene Angehörige. Die Initiatorin des Vereins sprach von einer fünfjährigen Odyssee auf der Suche nach einem Ansprechpartner.

Zwei bis fünf Prozent der Bevölkerung leiden an einer Borderline-Störung, schätzte Dr. Michael Franz, Ärztlicher Direktor und Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie in Merxhausen, die Zahl der Erkrankten. Dazu gehöre noch eine Dunkelziffer, da das Krankheitsbild komplex und deshalb schwierig zu diagnostizieren sei. Im Zentrum stehe jedoch die emotionale Instabilität.

"Die extremen Gefühle der Betroffenen lassen sich mit dem Satz 'Ich hasse dich, verlass mich nicht' beschreiben", erklärte der Mediziner. Unter anderem führten Intoleranz in der persönlichen Umgebung, Frustration, Versagenssituationen sowie soziales Scheitern zu einem großen Leidensdruck - auch für die Angehörigen. Es sei an der Zeit dem mit Hilfsangeboten von Klinik, ambulanten Anlaufstellen und speziell ausgebildeten, niedergelassenen Therapeuten zu entsprechen, so Franz.

Die Veranstaltung fand in einer Kooperation von Evangelischer Akademie Hofgeismar, Partner für psychisch Kranke im Landkreis Kassel, Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstelle - Gesundheitsamt Region Kassel und dem Zentrum für Soziale Psychiatrie Bad Emstal/Kassel am Samstag, dem 14. März 2009 statt.

 
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